|
|
|
|
||
|
|
||||
![]() |
![]() |
|||
Bären wollen sich bei den 88er revanchierenDez 21 2011 17:04 | Martina Göhringer in Bundesliga
Wenn nicht jetzt, wann dann…?Die Ostalbbären setzen zur großen Aufholjagd in der Greuthalle an. Am morgigen Freitag müssen die Ringer des KSV Aalen 05 sich ab 20.30 Uhr vor heimischem Publikum gegen den ASV Mainz 88 beweisen. Gewinnen allein reicht jetzt nicht mehr aus, vielmehr gilt es die drei liegengelassenen Punkte aus dem Hinkampf aufzuholen. Alles oder Nichts! Einen Tag vor dem Heiligen Abend ist in der 1.Ringerbundesliga bereits Bescherung. Vier Mannschaften werden sich erfolgreich mit dem Einzug ins Halbfinale, das schon drei Tage später im Hinkampfmodus ausgetragen wird, belohnen. Die anderen vier Teams werden trotz aller Anstrengungen leer ausgehen. Doch während der KSV Köllerbach, nach seinem 33-3 Kantersieg über den RV Thalheim, seine Halle für den zweiten Weihnachtsfeiertag bereits vorheizen kann, liegt im Rückkampf der drei weiteren Viertelfinalbegegnungen noch enorme Spannung. Das wohl atemberaubendste Mattengefecht in der Königsklasse des Ringkampfsports steigt morgen Abend in der Aalener Greuthalle, wenn sich die Rheinland-Pfälzer Athleten mit den Bären von der Ostalb duellieren. Die Sportler des KSV Aalen 05 haben sich in dieser Trainingswoche nochmals den Feinschliff beim Trainertrio Anton Nuding, Hüseyin Karaman und Emzarios Bentinidis abgeholt, im Rückkampf muss jede Siegrunde und jeder Punkt sitzen. Die drei Zähler können nur aufgeholt werden, wenn auch die Aalener Siegringer keine unnötigen Runden abgeben. Dieselben Fehler wie in Mainz, dürfen nicht erneut passieren, deshalb ist auch das einheimische Publikum gefordert, das die Bären zu Höchstleistungen antreiben kann. Erfreulicherweise ist die Kartennachfrage groß, denn die KSV-Fans wollen ihre Ringer lautstark unterstützen und gemeinsam den Halbfinaleinzug in Aalen möglich machen. Doch zunächst werden sich ihnen zehn Mainzer Kämpfer in den Weg stellen, die eine ähnliche Mission ihrerseits verfolgen. Wie im griechisch-römischen 55 kg Limit Tahir Zaidov. Der amtierende Deutsche Meister soll mit seinem Gewinn die Gästestaffel auf die Siegerstraße bringen, allerdings werden die Bären dies nach Möglichkeit zu verhindern wissen. Kein Unbekannter auf der Aalener Matte dürfte im Schwergewicht des freien Stils auflaufen. Hier ist der mehrfache Deutsche Männermeister die Nummer eins im Mainzer Team und erfüllt zusätzlich einen der wichtigen nationalen Quotenplätze. Unberechenbar scheint die Gewichtsklasse bis 60 kg Freistil. Mit dem russischen Athleten Atmir Khromov haben die Gäste gegen Weingarten schon häufig gepunktet. Jedoch erlitt der Sportler gegen Ghenadie Tulbea vom ASV Nendingen in dieser Saison nach zwei gewonnenen Runden auch eine schmerzliche Schulterniederlage. In sein angestammtes Gewicht wird sich der griechisch-römisch Kämpfer Daigoro Timoncini abtrainieren. Nach seinem nichttechnischen Punktegewinn gegen Ralf Böhringer möchte sich der Italiener auch im Halbschwergewicht entsprechend präsentieren. Je nach Platzierung des ausländischen Starters stehen die Mainzer Verantwortlichen vor der schweren Aufgabe sich zwischen Wladimir Berenhardt und dem Neu-ASVler Seiran Simonyan zu entscheiden. Besonders nach der Niederlage Berenhardts im Hinkampf. Sein verlorenes Duell bis 96 kg dürfte auch Freistiler Davyd Bichinashvili noch nicht ganz verdaut haben. Der ehemalige Aalener könnte im Rückkampf ins blaue Gästetrikot des Mittelgewichts schlüpfen und dort auf Maciej Balawender oder Emzarios Bentinidis treffen. Sollte es bei Punktegleichstand und gleichviel gewonnenen Einzelpartien morgen Abend nach dem Viertelfinale zum direkten Vergleich der Kämpfe kommen, dann könnte der technisch überlegene Sieg von George Bucur für den ASV Mainz 88 der entscheidende Vorteil sein. Der 25-jährige Rumäne müsste seinen Einsatz im Leichtgewicht sicher haben. Dass es erst gar nicht zum direkten Vergleich kommen wird, möchte allerdings Ramsin Azizsir verhindern, nach einer eher weniger überzeugenden Leistung im Hinkampf gegen Patric Nuding hofft der Aalener auf seine Revanche. Am Ende ausschlaggebend dürften die letzten beiden Weltergewichtsbegegnungen sein. Mit Kiril Terziev im freien Stil und dem beherzt aufringenden Pascal Eisele bei den Klassikern sind die Gäste aus Rheinland-Pfalz schon in Mainz gut gefahren und werden diese Konstellation höchstwahrscheinlich beibehalten. Zwei Mannschaften, zehn Kämpfe und ein Ziel – das Erreichen des Halbfinales liegt für beide Teams zum Greifen nahe. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, den Fans im Rücken und ein bisschen Glück können sich die Ostalbbären ihren Halbfinaleinzug erkämpfen. Das wohl schönste Weihnachtsgeschenk. Zeitplan: Donnerstag, 22.Dezember: 20.30 Uhr: Aufbau; Freitag 23.Dezember: 20.30 Uhr: Bundesliga Viertelfinale: KSV Aalen 05 – ASV Mainz 88. |
||||
| © 2011 KSV Aalen 05 - Alle Rechte vorbehalten! | ||||