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Ostalbturnier

    Termin: So 13.11 - 9:30
    Greuthalle Aalen

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    Fingerzeig und Traumlos -----

    Dez 10 2011 13:54 | KSV 05  in Bundesliga

    KSV-Trainer Anton Nuding hofft auf einen Auswärtskampf am Weihnachtsfeiertag
    Mit einem Sieg von zwei Punkten Differenz kann der KSV heute Tabellenführer werden (19.30 Uhr gegen Burghausen in der Greuthalle). „Die Chancen stehen fünfzig-fünfzig“, sagt Trainer Anton Nuding.
    bernd müller
    Wie wichtig ist der erste Platz in der Endabrechnung?
    Nuding: Der ist psychologisch wichtig, für die Mannschaft und das Umfeld. Und er würde hinsichtlich der Termine ein Traumlos bedeuten: Wir hätten vom Viertelfinale bis ins Finale – je nachdem natürlich, wie weit wir kommen – immer den Rückkampf zuhause.
    Und wie stehen die Chancen, Burghausen noch vom Spitzenplatz zu verdrängen?
    Die Chancen stehen fünfzig-fünfzig. Wir hätten den Hinkampf in Burghausen gewinnen können, ja müssen (endete 17:16 für Burghausen – Red.). Nun in der Rückrunde sind wir vermeintlich leichter auszurechnen, weil Ralf Böhringer (120 Kg griechisch-römisch – Red.) wegen des Stilartwechsels nicht ringt. Die Burghausener haben ihre Asse, wir unsere, wichtig wird es sein, auch Teilerfolge in Form einzelner gewonnener Runden zu schaffen. Ich bin zuversichtlich, weil die Mannschaft den Sieg will, auch als Fingerzeig in Richtung Westen. Nach dem Motto: Leute, mit dem KSV ist zu rechnen.
    Mit dem Kampf gegen Burghausen enden die Rundenkämpfe. Wie fällt Ihr Fazit aus nach dem ersten Jahr in der Bundesliga Ost?
    Ich war zu Beginn sehr skeptisch, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass die Ostliga genauso ihre Reize hat. Wir konnten verstärkt junge Leute ringen lassen, und die Resonanz bei Auswärtskämpfen war fast überall eine positive überraschung, und mit dem Besuch zuhause können wir auch zufrieden sein.
    Ist der Kampf gegen Burghausen der ideale Härtetest vor Beginn der Play-Offs?
    Es hätte nicht besser sein können. In der Greuthalle treffen zwei starke, ausgeglichene Teams aufeinander, die mit den Westmannschaften mithalten können. Es wird eine Standortbestimmung sein.
    Wenn Sie Erster werden, gehen Sie dem West-Ersten Mömbris-Königshofen aus dem Weg. Noch ein Vorteil?

    „Es hätte nicht besser sein können“
    Das ist sicher nicht ganz schlecht, Mömbris hat sich sehr gut verstärkt und gehört für mich neben Meister Weingarten zu den Topfavoriten.
    Und welche Mannschaft liegt dem KSV?
    Schwer zu sagen, es gibt für mich kein Wunschlos. Aber unsere Marschroute bleibt bestehen: Unser Ziel ist der Einzug ins Halbfinale.
    Die Abgänge von David Bichinashvili, Anatoli Guidea, David Musulbes und Olegk Motsalin haben den KSV aber doch geschwächt. Seid Ihr nun Außenseiter?
    Wir sind mit Sicherheit weniger stark besetzt als in der vorherigen Saison, aber man sollte uns nicht unterschätzen. Emzarios Bentinidis ist in Topform, und wir haben etwa in Marciej Balawender und Marius Atofani junge Leute, die das entsprechende Potenzial für die Zukunft haben. Zugegeben: Es ist die Frage, ob sie das schon in diesem Jahr umsetzen können. Aber Atofani gegen seinen „Vorgänger“ Motsalin, das wäre mit Sicherheit eine enge Kiste, falls sie gegeneinander kommen.
    Christian Fetzer und Ramsin Azizsir waren in dieser Runde verletzt. Wie fit sind die beiden?
    Christian ist noch nicht ganz bei 100 Prozent, aber bis zu den Play-Offs kriegen wir das hin. Und Ramsin Azizsir ist wieder einsatzfähig: Ich bin guter Dinge, dass er gegen Burghausen ringen kann.
    Falls der KSV ins Halbfinale kommt, steht womöglich am Zweiten Weihnachtsfeiertag ein Auswärtskampf an. Da fragt man sich: Wünscht sich Ihre Familie nicht vielleicht ein frühes Ausscheiden?
    (lacht) Nein nein. Es ist ja niemandem geholfen, wenn ich am 26. Dezember schlecht gelaunt zu Hause sitze. . .
    © Schwäbische Post 09.12.2011