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    „Es muss alles gut laufen“ -----

    Dez 21 2011 18:58 | KSV 05  in aus der Presse

    Ringen, DM-Endrunde: KSV-Ringer Christian Fetzer im Interview

    Drei Punkte muss der KSV Aalen am Freitag gegen Mainz (20.30 Uhr, Greuthalle) aufholen, um das DM-Halbfinale zu erreichen. KSV-Ringer Christian Fetzer ist überzeugt davon, dass er und sein Team weiterkommen. „Alles andere wäre schlecht für den Familienfrieden“, sagt Fetzer.

    BERND MÜLLER


    Herr Fetzer, was machen Sie am 26. Dezember?
    Da ringen wir im Halbfinale in Köllerbach.

    Wieso sind Sie da so sicher?
    Weil wir mehr sind als eine Mannschaft, wir sind eine Familie. Und wir haben einen Heimkampf mit hoffentlich vielen Fans im Rücken, da werden wir 120 Prozent geben. Die Mannschaft will ins Halbfinale, denn wenn wir rausfliegen, wäre das schlecht für den Familienfrieden. Ich faste lieber an Weihnachten als am 26. griesgrämig zuhause zu sitzen.

    Der KSV geht mit drei Punkten Rückstand in den Kampf. Wie kann man das aufholen?
    Ich bin der Ansicht, dass wir 6:4 Siege holen können, und dann ist das Ding gegessen.

    Obwohl die Deutschquote für den KSV schwieriger zu erfüllen ist als im Hinkampf, weil nun wegen des Stilartwechsels der Greco-120er Ralf Böhringer nicht ringen kann?
    Das weiß jeder, dass es in der Rückrunde ein bisschen schwieriger für uns ist, vier deutsche Ringer zu stellen. Aber wir kriegen das hin.

    Wen erwarten Sie als Gegner am Freitag: Wieder Wladimir Berenhardt oder den Russen Seyran Simonyan?
    Ich rechne im Kopf mit dem Russen, so dass ich optimal vorbereitet bin. Wobei ich mich mit dem nicht extra befasst habe. Wer kommt, der kommt.

    Sie haben in Mainz gegen Berenhardt 3:2 gewonnen, Ramsin Azizsir gegen Patric Nuding 1:3 verloren. Stimmt der Eindruck, dass Sie beide nach der Verletzungspause noch nicht in Topform sind?
    Das ist wohl so. Ich bin noch nicht da, wo man mich haben will, aber ich habe in Mainz immerhin festgestellt, dass ich wieder über fünf Runden Gas geben kann. Ich habe einen Aufwärtstrend gesehen, und am dem werde ich weiterarbeiten. Bei Ramsin Azizsir war es sicher ein Problem, dass er gegen Burghausen keinen ernstzunehmenden Test hatte und keiner wusste, wo er steht. Aber ich bin mir sicher, dass er mit einem 3:0 Revanche nimmt gegen Patric Nuding.

    Diesmal dürfen Euch jedenfalls nicht so viele Punkte rausgehen wie in Mainz.
    Man muss ehrlich sagen, dass alles gut für uns laufen muss am Freitag gegen Mainz. Aber es ist ein Heimkampf, das darf man nicht vergessen. Und für Mainz ist im Hinkampf so viel gut gelaufen – warum sollte es jetzt nicht mal andersherum sein?
    © Schwäbische Post 20.12.2011